Bücher

DIE LIEFERANTIN

46775London, in einer nicht wirklich fernen Zukunft: Ein Drogenhändler treibt tot in der Themse, ein Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Ellie Johnson weiß, dass auch sie in Gefahr ist – sie leitet das heißeste Start-up Londons und zugleich das illegalste: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, und sie werden von Drohnen geliefert. Anonym, sicher, perfekt organisiert.
Die Sache hat nur einen Haken – die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will ›Die Lieferantin‹ tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Ellie beschließt zu kämpfen – ihre Gegner sind mächtig, und sie lauern an jeder Straßenecke.

Ab Juni 2017 bei Suhrkamp.

»Ein außergewöhnlicher Thriller, knapp, knackig und sehr finster.« Ingeborg Sperl, Der Standard

»Ein Post-Brexit-Thriller in einem Land, das zu zerbrechen droht. Pointiert, lakonisch. Präzise entfaltet die Autorin eine Welt, aus der jeglicher sozialer Kitt herausbröckelt.« Martin Schöne, 3sat Kulturzeit

»Ein atemberaubender Thriller.« Christian Seidel, Kölner Stadt-Anzeiger

»Ihren neuen Roman lässt Zoë Beck im London der nahen Zukunft spielen, setzt dabei auf zackigen Schreibstil und modernen Handlungsrahmen. Ihre Sicht auf die Unterwelt wirkt erfrischend!« Hörzu

»Ein packender und souverän erzählter Großstadtthriller.« Kolja Mensing, Deutschlandfunk Kultur

»Ein Fall für den deutschen Krimipreis.« Joachim Schneider, Badische Zeitung

»Unbedingt lesen! Fesselnd, unterhaltsam und sehr klug.« Anja Goerz, Radio Bremen

»Spannend, in schnörkelloser Sprache und mit hohem Tempo.« Lukas Jenkner, Stuttgarter Zeitung

SCHWARZBLENDE

Sie glauben, um zu töten.

London. Der Kameramann Niall Stuart wird unfreiwillig Zeuge, als zwei junge Männer einen Soldaten in zivil grundlos angreifen und töten. Niall nimmt die Szene mit seinem Handy auf. Einer der Täter kommt zu ihm, das blutige Messer noch in der Hand, und bekennt, dass er den Mord im Namen Allahs begangen hat. Sein Komplize schwenkt die Flagge des Islamischen Staats. Als Niall wenig später den Auftrag erhält, eine Dokumentation über den Fall zu drehen, ahnt er nicht, dass er mit grausamer Absicht für diese besondere Aufgabe ausgewählt wurde …

Ab März 2015 bei Heyne.

„In kafkaesker Manier schockiert auch Zoë Beck mit den ersten paradoxen Zeilen ihres neuen Thrillers „Schwarzblende“ […]. Und diesen nüchternen Ton zieht die junge deutsche Autorin bis zum Ende durch. Vielleicht ist das der Grund, warum das Unmögliche bei ihr zu funktionieren scheint: einen aktuellen politischen Brandherd zu fiktionalisieren und in Worte zu fassen.“
Süddeutsche Zeitung, 14.4.2015

„Die Berlinerin Zoë Beck hat eine Meisterschaft in der Fähigkeit entwickelt, Phänomene der Gegenwart in Geschichten zu überführen, die ungefähr so viele Schichten haben wie ihre Romane Seiten.“
Die Welt, 13.3.2015

„Das ist Kriminalliteratur at its best: Radikal, zupackend, aktuell – unentbehrlich.“
Die Zeit, 5.3.2015

„“Schwarzblende“ ist ein Politthriller, der eine erstarrte Gesellschaft im Angesicht des Terrors (der Islamisten wie der Anti-Islamisten) durchmisst und seziert, aktueller und zeitgemäßer geht’s kaum, grandios gelungen.“
WDR/Funkhaus Europa, 31.3.2015

BRIXTON HILL

Wir finden dich. Erwarte uns.

London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock ein Fenster zertrümmert und panisch hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Gebäudetechnik eingehackt und die Katastrophe ausgelöst haben. Ein falsches Spiel um Immobilien, Macht und düstere Geheimnisse beginnt. Ebenso die Jagd auf Em – im Netz und in der Realität …

Ab Dezember 2013 im Heyne Verlag.

„DER deutsche Krimi des Jahres. […] Schörkellos, spannend, aktuell, ungekünstelt, immer wieder verblüffend.“
Bayern 2, Diwan, Sendung vom 8.2.14

„Nicht zuletzt wird anschaulich gemacht, wie stark die Ideologie des Thatcherism bis heute in London nachwirkt. Ungemein spannend – und das wirklich bis zum Schluss.“
Jörg Sundermeier, Jungle World

„Wie kaum jemand sonst ist Zoë Beck dazu in der Lage, Erzählmuster und Topoi der klassisch-britischen Kriminalliteratur mit zeitgenössischen Figuren und brisanten Themen zu hochaktuellem Gegenwarts-Genre zu veredeln, und mit ‚Brixton Hill‘ zeigt sie sich auf der Höhe ihrer Kunst: Klasse konstruiert, toll erzählt, immer wieder überraschend – macht richtig großen Spaß zu lesen. “
Ulrich Noller, WDR5

„Dieser Thriller ist bis ins kleinste Detail durchdacht und serviert wie nebenbei eine deutliche Kritik am Immobilienboom. „Brixton Hill“ ist durch viele Szenenwechsel von erfrischender Atemlosigkeit. Pause kann man bei diesem Thriller nicht machen. “
Julia Jakob, NDR

„Emma ist Individuum und gesellschaftliches Wesen, persönlichen und politischen Dispositionen und Strukturen gleichzeitig ausgesetzt – so wie alle Menschen im südlondoner Brixton, die verdrängt und vertrieben werden sollen von Leuten, die ihrerseits den strukturellen Gewalten eines durchgeknallten Kapitalismus unterworfen sind. Zoë Beck hat daraus einen erstklassigen Polit-Thriller (oder: politischen Kriminalroman) gemacht – ein intelligentes Buch für intelligente Leser, elegant, ohne gefühligen Fidelwipp und ohne dem verheerenden Postulat nach identifikatorischer Lektüre entgegenzukommen. Die Qualität von Becks Prosa und das intellektuelle Format der Konzeption lassen marketinginduzierte Parameter außen vor.“
Thomas Wörtche

„Eine wunderbare Melange aus Londoner Upperclass-Attitüden, sich gegen den Ausverkauf ihres Viertels wehrenden kleinen Leuten und einer jungen Frau, die sich einfach nicht eingliedern lässt. Weder in die eine noch in die andere Schublade. Das alles ummantelt von einem wirklich überzeugenden Plot – was besseres kann einem Leser nicht passieren.“
Ingrid Müller-Münch, WDR 5 Mordsberatung

„‚Brixton Hill‘ ist ein gut geschriebener Krimi, der – zumindest bis zum zweiten Mord – Thrillerqualitäten hat und den Leser geradezu fesselt. Auch danach bleibt die Aufklärung des Falls spannend, nicht nur, weil bis zum Schluss nie sicher erscheint, wer nun eigentlich Freund und Feind ist. Dass Zoë Beck die Verbrechen bei Immobilienspekulanten ansiedelt und von investigativen Hackern a la Wikileaks aufklären lässt, macht aus dem Krimi mehr als pure Unterhaltung.“
Vera Linß, Deutschlandradio Kultur

„Zoë Beck schreibt sozialkritische Kriminalromane, die nicht nur die geplanten Verbrechen aufdecken, sondern auch die Abgründe, aus denen sich die mehr oder weniger spontane Gewalt durch äußere Einwirkung speist.“
Gerwig Epkes, SWR2

„‚Brixton Hill‘ ist ein Thriller im Spannungsfeld von Gentrifizierung und Cyber-Stalking. Zoë Beck schreibt unaufgeregt leise und erzeugt so einen unwiderstehlichen Unterstrom.“
Martin Schöne, Kulturzeit 3sat

DAS ZERBROCHENE FENSTER

Schneechaos in Schottland. Auf dem einsam gelegenen Anwesen der Darneys wird die Leiche einer Frau gefunden. Bei der Toten handelt es sich um die junge Witwe des erst kürzlich verstorbenen Lord Darney. Wenig später bei der Polizei in Edinburgh. Eine Frau namens Philippa Murray behauptet, den Namen des Mörders zu kennen. Ihr Freund Sean habe die Tat in seinem Notizbuch angekündigt. Doch als die Polizei den Namen des mutmaßlichen Täters prüft, taucht er in einem ganz anderen Zusammenhang auf: Sean Butler ist vor sieben Jahren verschwunden, sein Tod wurde vor wenigen Tagen offiziell erklärt. Wieso behauptet Philippa, dass er etwas mit dem Mord zu tun hat? Philippa selbst kann diese Frage nicht mehr beantworten. Als die Polizei sie zu Hause aufsucht, ist die junge Frau spurlos verschwunden …

„Stimmige Dialoge, intelligente Plot-Twists, zielgenau Komik – ein literarisches Schwergewicht, das leichtfüßig daherkommt.“
Thomas Wörtche, Deutschlandradio

„Die Berliner Autorin, geboren 1975, beweist mit „Das zerbrochene Fenster“ endgültig, dass sie zu den interessantesten Krimiautoren des Landes gehört.“
Ulrich Noller, WDR

„Ein raffiniertes Hin und Her zwischen Zeiten und Figuren.“
Tobias Gohlis, DIE ZEIT

***vergriffen, Neuauflage in Planung***

DAS ALTE KIND

Wer hilft dir, wenn alle glauben, dass dein größter Feind du selbst bist?

Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr …

Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr …

„Ein raffiniert verwobener und düsterer Psychokrimi. Packend!“
(Hörzu)

„Beck macht aus zwei veritablen Albträumen einen eleganten Psychothriller mit einem besonderen Blick für zwangsneurotische Situationen.“
(Deutschlandradio)

DER FRÜHE TOD

 Nur eine Hand ragte aus dem Ufergestrüpp hervor, sein Ehering funkelte im noch schwachen Licht. Weiterlaufen!, rief ihr die Stimme wieder zu, aber sie hörte nicht auf sie. Langsam bog sie stattdessen die Zweige auseinander, um ihn sich näher anzusehen …

Beim Joggen macht Caitlin eine grausige Entdeckung: Der Mann, der da im Gebüsch vor ihr liegt, ist tot. Doch noch schlimmer ist: Er ist kein Unbekannter. Bei der Leiche handelt es sich um ihren Exmann, den sie gehofft hatte nie wieder sehen zu müssen. Vor Kurzem erst ist sie von London in die schottischen Highlands gezogen, um vor ihm und ihrer Vergangenheit zu fliehen. Doch wer hätte ein Motiv haben können, ihn zu töten – außer Caitlin selbst?

„Zoë Beck, Multitalent des Kriminalromans.“
DIE ZEIT – Literaturmagazin Krimi-Spezial

„Ein spannender und erschütternder Krimi um die krassen sozialen Unterschiede in Großbritannien.“
Gerwig Epkes (SWR) für ARD Buffett

„Eine Mischung aus spannendem Kriminalroman und einer Milieustudie der schottischen Arbeiterklasse. Die Erzählweise aus zwei Perspektiven und die dichte, stimmungsvolle Sprache schaffen ein mitreißendes Tempo und ein atemloses Finale.“
Harry Luck, FOCUS Online

WENN ES DÄMMERT

 Jeder Mensch hat seinen Preis –
die dunklen Seiten
eines grenzenlosen Europas.

Die Erfolgsautorin Mina Williams wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Woher kommen diese Schmerzen? Und warum ist sie nackt? Neben ihr liegt ein Mann, ebenfalls nackt und – tot.

Kurze Zeit später beschäftigt ein weiterer Fall die Polizei von St. Andrews: Aus dem Haus des Elitestudenten Cedric Darney verschwindet ein Au-Pair-Mädchen. Sowohl Mina als auch Cedric geraten in das Visier der schottischen Detectives – und eines Unbekannten, der ihnen wie ein Schatten folgt.Um sich selbst zu retten, müssen Mina und Cedric die Wahrheit finden. Doch manche Lüge ist gnädig, manche Wahrheit grausam.

„Zoë Beck lässt in ihrem Thriller so gut wie keinen menschlichen Abgrund aus, übertreibt dabei aber nicht, so dass die Geschichte immer in sich stimmig und glaubwürdig bleibt. […] Elizabeth George oder Val McDermid – hier als zwei Beispiele für erfolgreiche Krimi-Autorinnen genannt – müssen sich warm anziehen. Während in deren Krimis meinem Geschmack nach oft unnötig langatmige Passagen enthalten sind, kommt Zoë Beck in ihrem atemberaubenden „Wenn es dämmert“ schnell auf den Punkt. Sie verliert sich nicht in langatmigen Beschreibungen, bläht ihre Geschichte nicht künstlich auf, sondern sorgt für durchgehende Spannung. Von der ersten Seite an mitten im Geschehen mag man das Buch erst weglegen, wenn die letzte Seite gelesen ist.“
buechereule.de

***vergriffen, nur noch antiquarisch erhältlich; überarbeitete Neuauflage in Planung***

EDVARD

Edvard ist fast 15, und eines seiner größten Probleme ist: er ist definitiv noch zu wenig Mann und hat viel zu viel Freiräume. Wie soll er bitte bei so toleranten Eltern pubertäre Proteste äußern? Nichts kriegt er wirklich auf die Reihe. Stattdessen Missverständnisse und Nervenzusammenbrüche. Alles ist einfach nur noch peinlich. Edvard schreibt alles über sein Leben und seine Gedanken in einem privaten Blog nieder, auch seine heimlichen Leidenschaften und Lieben: Astrophysiker will er werden, und es gibt Constanze…

„So sehr hier auf der einen Seite das Facebook-Phänomen in wunderschönster Weise ad absurdum geführt wird, umso mehr steckt in der Geschichte auch die Sehnsucht nach dem leidenschaftlichen Kampf für eine wahre und gerechte Sache. Sie macht aus diesem urkomischen Jugendbuch eine All-Age-Lektüre mit Tiefgang.“
Ulrike Schimming, letterata.de

***vergriffen, Neuauflage in Planung***

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4 Comments

  1. Liebe Zoe,
    ich habe zufällig ein Buch von Dir („wenn es dämmert“) in der Post Office von meinem Wohnort St. Andrews aufgegriffen und bin gefesselt, obwohl ich normalerweise keine Leseratte bin… Vorne steht sogar eine Widmung von Dir aus 08/08 drin. 🙂
    Ich würde mich so freuen, wenn das Buch auch in englischer Sprache erscheinen würde — so viele meiner Bekannten würden es gern lesen!
    Liebe Grüße und: Weiter so!
    Linnéa

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