„Lasst uns unsere Geheimnisse!“

Die Berliner Zeitung bat mich, noch einmal etwas zum Thema Pseudonyme und Elena Ferrante zu schreiben.

„Für manche Menschen ist mein Name nicht mein Name, weil ich früher einen anderen hatte. Ich mochte meinen Geburtsnamen allerdings nie, und ich stürzte mich vor zehn Jahren freudig auf die Möglichkeit, mir nicht nur selbst einen anderen aussuchen zu dürfen, sondern ihn auch gleich ernsthaft mit mir herumzutragen und in der Öffentlichkeit auszuprobieren, wie er sich so anfühlte.

Aus meinem Pseudonym wurde mein neuer Name: eingetragen und offiziell gestempelt. Mit ihm geht es mir viel besser als mit dem alten. Es ist ungefähr so, als hätte ich drei Jahrzehnte lang die falsche Schuhgröße getragen – irgendwas hat immer gedrückt und gebremst. Jetzt kann ich ganz prima laufen, ohne Blasen zu bekommen.

Damals überlegte ich, ob ich ein geschlossenes Pseudonym wählen sollte […]“

Der gesamte Artikel ist hier online nachzulesen.

Foto: (c) Anette Göttlicher

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