Mehr Radikalität! Aus einem Interview mit Denise Mina

Herland

Zoë Beck besuchte vor einigen Jahren die schottische Krimiautorin Denise Mina in Glasgow. Hier ein Auszug aus dem Gespräch:

ZB: Siehst du dich in einer bestimmten Tradition?

Denise Mina Denise Mina

DM: Ich bin Feministin und schreibe feministische Bücher. Ich sehe mich weniger in der Krimitradition als in der von feministischen Autorinnen. Oder willst du auf Tartan Noir hinaus?

ZB: Eher weniger. Das ist ja mehr Sammelbegriff als Tradition.

DM: Es ist ein erfundenes Label. Ian Rankin ist so wahnsinnig bekannt, und immer, wenn er im Zusammenhang mit Tartan Noir erwähnt wird, nennt man noch unsere Namen: Val McDermid, Louise Welsh, Denise Mina. Wir machen alle ganz unterschiedliche Bücher, es gibt kein Tartan Noir als Genre, aber die Bezeichnung hilft uns, bekannter zu werden. Also hab ich nichts dagegen. Diese ganzen Labels finde ich im Grunde nicht so schlecht. Wir wollen doch verkaufen, und wenn sie uns helfen zu verkaufen – warum nicht?…

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