Frauenspannung

Wir haben ein neues Blog. Wir: Frauen, die politische, feministische Kriminalliteratur schreiben. Seht selbst.

Herland

Es gab Zeiten, einst in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, da hatte der Begriff Frauenliteratur etwas Kämpferisch-Politisches und war eng mit dem Feminismus verknüpft, wenn nicht synonym. Davor war es anders, als Frauenliteratur gleichbedeutend mit Groschenromanen war, meint: ohne literarischen, gesellschaftlichen, politischen, irgendeinen Anspruch, intellektuell geeignet für sparsam gebildete Menschen, Frauen eben.

Es gab jedoch, und das ist unstrittig, zu jeder Zeit Frauen, die belanglose Liebesgeschichten erzählt haben, und Frauen, die intelligent, kritisch und scharfsinnig die Gesellschaft, in der sie lebten, kommentierten. Interessant ist daher, wie es zu der unterschiedlichen Rezeption des Begriffs kommt. Warum es ihn überhaupt gibt, ist schon ein Thema für sich. Schauen wir uns für den Moment aber an, wie heute damit umgegangen wird.

In den Abteilungen der Buchhandelsketten, die schlicht mit „Frauen“ überschrieben sind, und in den Online-Buchhäusern unter dem Hinweis „Unterhaltung für Frauen“ stapeln sich Liebes-, Landschafts-, Erotik- und Sehnsuchtsromane, bei…

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